Termine Sondengeherseminare 2026:


04.04.2026 (Ostern Ein-Tages Seminar)


06.06.-07.06.2026


19-09.-20.09.2026


24.10.-25.10.2026


Infos unter 0176-56949474

2026 planen wir einige Projekte die uns schon lange am Herzen liegen:



1: Neue Spuren zum Reichsbankgold:


Am Walchensee waren am Kriegsende Einheiten und Führungspersonen des dritten Reiches teilweise kürzer teilweise länger präsent. Zum Beispiel die Pz.gren.Division "Götz von Berlichingen", Guderian, Funk, Schirach und viele mehr.  Einige brachten Werte mit in den Süden. Eine Zeugin dafür ist Henriette von Schirach, welche im Jagdhaus in Einsiedl, dort wo der Schatz der Reichsbank kurzfristig gelagert war, unbekannte Kisten mit Gold gesehen hatte. Darüber hinaus gibt es Gerüchte dass einige Einheiten Werte Richtung Süden abtransportiert haben. Als wir 2025 dieser Spur gefolgt sind haben wir Überraschendes in den Bergen entdeckt. Einige Berghütten waren stark befestigt und wurden von kampfkräftigen Einheiten der SS belegt. Deren damals hochwertige Ausrüstung ist heute noch vorhanden. Warum haben hochgerüstete Einheiten sich in den unwegsamen Bergen verschanzt. Nur im Warten auf das Kriegsende, oder gab es dort etwas zu schützen?



2: Der rätselhafte Priel:


1945 wurde in Schleswig Holstein eine Einheit von einem im Uferdickicht sitzenden Angler beobachtet von der Kisten über einen Steg in einen Priel geworfen wurden. In der Nähe war das Aussenlager eines KZ und eine Kaserne der Wehrmacht. Nur Akten und Papierkram oder Wertvolles? Der Sohn des Anglers kam auf uns zu und schlug eine gemeinsame Suche vor. Der Priel ist heute noch vorhanden und wird alle 12 Stunden vom Meerwasser geflutet. Wir planen aus einem metallfreien Gummiboot den Einsatz unseres Magnetometers um die Kisten zu lokalisieren.



3: Die Römeräcker am nassen Limes:


Entlang der Donau bauten die Römer den Donaulimes vom ersten bis zum dritten Jahrhundert unserer Zeitrechnung aus. Kastelle, Siedlungen, Handelsplätze und Fernstrassen wurden errichtet, Villa Rusticas entstanden, Reisestationen verpflegten Mensch und Tier. An der Donau entstanden Anlegestellen für Patrouillenboote (Navis lusoria) und Transportschiffe der Donauflotten. 2024/2025 hatten wir das Glück einige Landwirte dort kennen gelernt zu haben welche auf Ihren Äckern unsere Suche genehmigt haben. 2026 werden wir dort einige Wochenenden die Sonde schwingen.



4: Der Burgstall bei Eichstätt:


2025 haben wir mitten im Wald einen bisher unbekannten Burgstall entdeckt. Bislang erzählen nur Nägel, einige Pfeilspitzen, ein Kerzenhalter ein Rabenschnabel, sowie einige Münzen und viele Scherben die wohl kriegerische Geschichte der Ruine. Jedoch sind auch Treppenstufen in verschüttete Tiefen aufgetaucht. 2026 im Sommer werden wir dort den Spaten ansetzen.



5: Suchaufträge:


Zwei Haussuchen sind bereits vereinbart. Ein Fachwerkhaus und eine Mühle sollen auf versteckte Werte untersucht werden. Wärmebilder werden helfen das Mauerwerk zu durchleuchten und die Detektoren werden die Natursteinkeller und gestampften Kellerböden durchkämmen.


Vergangene Suchen:


Rätselhafter Schmuck:


Endlich mal wieder die Jagd auf die klassischen Funde. Für ein Wald- und Ackergebiet haben wir die Genehmigung des Eigentümers. Der Deus lässt die Funde sprudeln. Um eine Picknickbank an einem Wanderweg finden sich Euros und massenweise Abziehlaschen und Bierdeckel.


Aber der Acker nebenan belohnt mit Funden aus allen Epochen, vom Römer bis zum Schlauchanschluß aus der Neuzeit. Zerflederte Projektilreste, Pilgermedaillen und Plaketten, alte Kupfermünzen, ein abgebrochener Stockgriff aus Silber, Besteckreste und Zerscherbtes.

Rätselhaft ist das Objekt im Bild links. Oval, Reste einer Vergoldung auf dem Kupfermaterial mit filigranen Applikationen. Vielleicht eine Haarspange? Oder der Rest eines Schmuckstückes?






Der Klassiker in der Schatzsuche: Die Ringsuche


"Ein Ring Sie zu knechten, sie alle zu finden, ins Dunkel zu treiben und ewig zu binden..."


Nun, so bedrohlich wie im "Herr der Ringe" war der zu suchende Ring nicht. Ein Trachtenring, Unikat, massives Silber, besetzt mit Rubinen, schwungvoll vom dreijährigen Enkelkind in Richtung Hecke geworfen. Aber heissgeliebt und schwer vermisst da zu einem silbernen Schmuckensemble gehörend und eine liebe Erinnerung an den verstorbenen Ehemann. Die Nachsuche der Familie ist erfolglos.


Sechs Monte später hat die Schwiegertochter eine Idee für ein Weihnachtsgeschenk: Eine Schatzsuche durch Profis wird der betrübten Eigentümerin unter den Weihnachtsbaum gelegt.


Angefragt wird Dirk von detectorist.eu, eine Seite für Auftragssucher. Dirk ist aber in Bochum zuhause, hat jedoch ein Netzwerk von Sondengehern in den Regionen Deutschlands. Deshalb klingelt dann bei mir das Telefon.


Kalt ist es, der Schnee gerade geschmolzen, zwei Tage später geht es los. Zum Glück hatte die Besitzerin des Ringes noch einen Anhänger aus dem Schmuckensemble zur Bestimmung des Leitwertes. Aber owei, direkt hinter der zu durchsuchenden Hecke ist der Volksfestplatz.


Erfahrene Schatzis wissen was das heisst: Kronkorken in Massen mit hohen Leitwerten. Und so war es auch. Nach gefühlten 50 Kronkorken die erste Überraschung in der Hecke. Ein 50 Euro Schein. Gewiss einem der bierseligen Volksfestbesucher aus dem Geldbeutel gerutscht. Und schon der zweite, diesmal unheimlicher Fund: Ein skelettierter Katzenschädel. Brrr.


Sonst lag weiter nichts unter der Hecke, also zurück zur Wiese. Dort klingelte bald eine durchwachsene 90 auf der Leitwertsanzeige des ORX und der vermisste Ring tauchte aus der Erdkrume auf. Die Auftraggeber waren happy, und ich natürlich auch.