Seminare und Kontakt


Sie wollen selbst Sondengehen?

Sie wollen die Welt der Sondengeher kennenlernen oder einem lieben Menschen zwei interessante Tage schenken? 

Wir bieten dazu verschiedene Möglichkeiten an. Sie können uns auf einigen Touren begleiten, wobei Sonde und Ausrüstung auch gemietet werden können. 

Für den umfangreichen Einstieg in das Thema wurde das zwei Tage Wochenend Sondengeher -seminar entwickelt. Einen Tag Theorie und einen Tag Praxis und schon sind Sie fit für die Schatzsuche in Ihrer Umgebung. 

Und das Seminar kann auch verschenkt werden. Wir versenden gerne unseren Gutschein an den Beschenkten und vereinbaren einen Seminartermin.

Mehr Infos und weitere Angebote unter:
                             “Sondengeherseminar”

Seminartermine für 2019:


11./12. Mai  2019


08./09. Juni 2019


13./14. Juli 2019


24./25. August 2019


22./23. September 2019


21./22. Oktober 2019


Manchmal werden auch kurzfristig Plätze frei. Gerne organisieren wir individuelle Termine für Gruppen.


Für die schnelle Information:


0176-56949474


Erhältlich im Buchhandel:
"Schatzsuche für echte Kerle"
Das Handbuch von D-Max für Schatzsucher und solche die es werden wollen.


Neue Fundstorys aus unserem  Schatzsucherhandbuch:


Die Schatzsuchergeschichten


Neue Projekte 2019:


Projekte 2018/2019


Sondengehen und Schatzsuchen: Das Abenteuer vor der Haustüre

Abenteuer vor der Haustüre, gibt es das noch? Aber ja, wir leben schliesslich in Zentraleuropa in einem der geschichtsträchtigsten Gebiete der Welt. Kelten, Römer, Germanen, später Ungarn, Italiener, Österreicher, Schweden, Franzosen bis hin zu den Amerikanern am Ende des zweiten Weltkrieges haben, neben der einheimischen Bevölkerung, ihre Spuren hinterlassen. Handelsstrassen Pilgerpfade und Reisewege durchquerten unsere Gefilde. Armeen und wandernde Völker zogen durch. 

Zwar üben Orte wie die Pyramiden oder Machu Piccu, die chinesische Mauer oder der Taj Mahal exotische Anziehungskraft aus. 

Doch hier vor der Haustüre umgibt uns ureigene Geschichte. Eine Geschichte die uns und unsere Umgebung geformt hat. Wieviel interessanter und aufregender ist es doch diese Geschichte zu erforschen und sich auf die Spuren des eigenen Seins zu begeben. Lassen Sie sich ein auf das:

 

Abenteuer vor der Haustüre

 

Denn seit Urzeiten verlieren Menschen ihre Sachen, verstecken Gegenstände und sogar ganze Schätze verschwinden im Nebel der Historie. Geschichte und Wissen geht verloren, natürliche Veränderungen bedecken Kulturgüter. Sei es die “Atocha” oder die “Great America” in den Tiefen der Ozeane, sei es der Schatz der Nibelungen oder die Sonnenscheibe von Nebra, sei es das Reichsbankgold oder eine Pilgerplakette. In den stillen Tiefen des Wassers und der dunklen Erde ruhen diese Werte und deren Historie bis zu ihrer Rückkehr an das Licht. 
 
Wie das Devisendepot am Walchensee und dessen Geschichte. 
 
Und ist nicht die Geschichte hinter den Funden der wahre Schatz der Suche, taucht als lebendige Historie aus dem Dunkel der Vergangenheit auf, und wird greifbar?

 

 

Noch mehr Geschichten und Information rund um das Sondengehen bietet ab Oktober 2018 unser neues Handbuch "Schatzsuche für echte Kerle". Zusammen mit dem Pietsch Verlag und dem TV Sender für echte Kerle, "D-MAX", haben wir ein völlig neues Handbuch gestaltet. Fûr den Anfänger bis zum Profi, Lesenswertes, Wissenswertes und Unterhaltsames rund um Sondengehen und Schatzsuche. 

 

Wem das alte Handbuch am Herz liegt, der kann bei Amazon noch zuschlagen. Gebraucht ist dort  gelegentlich unser " Handbuch für Sondengeher" erhältlich.


Schatzsuche Hybrid 

 

Vorab einige Bildimpressionen aus unseren Schatzsuchen:

 

 

 

 

Doch nun zu den Geschichten aus der Geschichte: 

        

Der Riesling von 1940
  

Die Verbringer sorgten für sich vor: Neben den unglaublichen Werten an Gold, Devisen und Schmuck die den Walchensee am Ende des zweiten Weltkrieges erreichten sollte auch das leibliche Wohl nicht zu kurz kommen. Wertvollste Weine und Spirituosen wurden neben Büchsen mit Komissbrot und Leberpastete eingelagert.

                                                                                 

Auf unserer Jagd nach dem Reichsbankgold finden wir dieses Versteck und gleich daneben: Ein Devisenversteck. Eines jener legendären Depots in denen auf Geheis des Kommandeurs der Gebirgsjägerschule Mittenwald, Oberst Pfeiffer, die Devisen der Reichsbank nochmals umgelagert wurden. Leider leer, nur noch Reste von Ausrüstung und Sicherungsvorkehrungen bedecken den Boden des einstigen Millionenhortes. Aber für uns ein riesiger Schritt in die richtige Richtung. Als Beweis dafür dass doch viel mehr Werte, als die Akten ausweisen in der Region versteckt wurden. Noch heute verbirgt der Boden rund um die schroffen Kalkgipfel des Estergebirges einiges an Werten aus der Zeit des Naziregimes. Diese zu finden haben wir uns auf die Fahnen geschrieben und wer weiss: 

   

 

Der Riesling von 1940

   

Vielleicht enthält das nächste Protokoll oder das nächste Interview mit einem Zeitzeugen das wesentliche Puzzleteil dass uns weiter auf die Spur des Reichsbankschatzes bringen wird.....


Mehr Hintergrundinformation unter: Das Reichsbankgold

     

 

 

Auch die Medienwelt interessiert sich immer wieder für unsere Suchen

  

Sogar aus dem fernen Hongkong fand ein Kamerateam den Weg an den Walchensee. Im Auftrag des grössten Dokumentar-senders Asiens bereiten sie eine Dokumentation über das Ende des zweiten Weltkriegs im deutschen Reich vor, in der auch die rätselhaften Vorgänge rund um das Reichsbankgold am Walchensee Erwähnung finden. Professionell ausgerüstet haben wir mit den Kamerateams die Verstecke besucht und mit Hilfe eines Historikers die Geschichte versucht zu rekonstruieren. Auch der Profi aus Übersee gelangte aufgrund der Aktenlage zu dem Schluss:
"Is the whole treasure of the "Reichsbankgold"already recovered? I don`t believe. Remains are still hidden in the mountains!

 

Ein Darsteller beißt in Gold. Ein wohl einmaliges
Geschmackserlebnis!

             

 

Die Produktion war sehr spannend da fast zeitgleich mit den Vorkommnissen im April 1945 die Dreharbeiten am Berg im April 2016 stattfanden. Damals wie heute scheiterten die Beteiligten im ersten Anlauf an den noch liegendem Schnee.

 

Unerwartet steckten wir Heutigen mit einem geländegängigen Jeep im Altschnee auf den verschatteten Forstwegen fest, während damals die Gebirgsjäger mit ihren schwer mit Gold und Devisen beladenen Mulis durch den frisch gefallenen Schnee ähnliche Probleme hatten ihre Ziele zu erreichen.

                     

 

 Ein Wort zu Beginn in eigener Sache:

      

Wir freuen uns sehr über das immer noch bestehende mediale Interesse an der Reichsbankgoldgeschichte und darüber hinaus allgemein am Sondengehen.

 

Gerade aber die Sondengeherzunft ist leider eine hoffnungslos zerstrittene Gruppe deren herausragendste Unfähigkeit unglücklicherweise darin besteht, einen gemeinsamen Tenor und ein gemeinsames Sprachrohr zu finden. Eine Interessenvertretung wie, z.B. ein überregionales Verband wäre dringend notwendig. Diesen gibt es aber bislang nicht in neutraler Form. 

Bisher die erfolgreichste Gruppe für eine wirksame Vertretung der Interessen der Sondengeher stellt die DSU (Deutsche Sondengeher Union) dar. Leider wird sie durch einen Teil der Szene bis auf das Messer bekämpft.

 

Damit haben die Gegner des Sondengehens leichtes Spiel, da sie oftmals über organisierte Öffentlichkeitsarbeit verfügen und die Medien kunstgerecht informieren können.

 

Nachdem wir schon einige Anläufe der Bildung eines Verbandes als Sprachrohr, aktiv begleitet haben und diese ausnahmslos alle gescheitert sind, gaben wir entnervt dieses Vorgehen auf. Nun  konzentrieren uns darauf eine positive Berichterstattung in den Medien auf zu bauen. 

 

 Und dabei können wir auf eine erfolgreiche Zusammenarbeit verweisen:

- Berichte in Regionalzeitungen und Wochen- und Monatszeitschriften, wie Münchner Merkur, Augsburger Allgemeine P.M. usw...
- Funk und Fernsehaufnahmen für den B.R, Sat 1, RTL, Kabel 1, N-24, und N-TV, diverse Radiosender, usw...
- und in Spielfilmlänge auf Kabel 1 unsere Jagd nach dem Goldversteck des Albert Singleton.
     
Sollte also auch bei Ihnen, geneigter Leser, ein Journalist, oder sogar ein Kamerateam anklopfen und Sie sich nicht sattelfest im Umgang mit den Medien fühlen, geben wir gerne unsere Erfahrungen weiter, denn jeder positive Bericht verbessert das Image der Sondengeher in der Öffentlichkeit und verhindert damit hoffentlich die zukünftige Verschärfung der Vorschriften für Sondengeher.
 
Sie erreichen uns unter unserer Schatzsucherhotline: 0176-56949474
    
   

Wir finden aber nicht nur edle Weine und Medieninteresse, sondern auch vieles aus den Geschichten und der Geschichte unserer wunderschönen Heimat. Wie zum Beispiel das

 

 Die Funde eines Suchtages. Dazu kommen noch tonnenweise alte Dosen, Abziehlaschen und sonstiger Müll. Alles in allem ein wunderbarer Tag in der freien Natur mit viel Bewegung und auf der Spur einer von uns ausgegrabenen Geschichte: - Herz was willst du mehr?

 

Die meist völlig wertlosen Relikte die wir auf unseren Suchen finden, lassen für uns die Geschichte des Werdenfelser Landes vor dem geistigen Auge wieder  auferstehen und stellen uns vor neue Rätsel: Sind die Musketenkugeln von einem verwegenen Wilderer oder von Napoleons buntuniformierten Grenadieren abgeschossen worden? Sind das Taschenmesser und die Reichspfennige etwa bei einem erotischem Abenteuer im Eifer des Gefechtes abhanden gekommen? Warum liegen die 7,62 Hülsen einzeln im Hang oder hinter Bäumen? Und wer hat die 2 cm Munition gesprengt oder verbrannt und warum?

 

Manchmal haben wir eben nach den Funden noch mehr Fragen als vorher.  Als willkommenen Nebeneffekt säubern wir die Umwelt von Schrott und Müll und sorgen dafür dass manches Kriegsrelikt keine Gefahr mehr für den erholungssuchenden Bergfreund darstellt, indem wir diese Funde bei der Polizei abgeben oder den Kampfmittelräumdienst benachrichtigen. 
  

 

 

Funde aus unseren Suchen:

 

Relikte des zweiten Weltkrieges...


An einem tannenbewachsenen Hang ertönt das Sondensignal. Die Leitwertanzeige steht auf 31, vermutlich Eisen oder doch nicht? Die Recherche jedenfalls lässt darauf schließen. Eine Einheit der 17. Panzergrenadierdivision “Götz von Berlichingen” sollte eine Sperre gegen die anrückenden Amerikaner aufstellen. Der Gefechtsbericht spricht eine klare Sprache. Eine Kompanie, bewaffnet mit 60er Panzerfäusten, hat an der Engstelle den Sperrriegel aufgebaut, in Z Form am Rande eines Wäldchens, um den Rückzug sicherzustellen. Es wurden damals acht Sherman Panzer abgeschossen. Wir packen den Spaten aus ...  

 

 

 

Die Klamm des "Gachen Todes"...

Das Wasser spült uns fast über die Klammkante. Am Sicherungsseil stemmt sich der Abseiler ein. Vorsichtig tauchen wir unter die Wasserwalze vor uns. Die Unterwassersonde fiept vernehmlich. Angeblich wurden in der Klamm zu Kriegsende 50 Kilogramm Münzgold versteckt, als Reserve für eine damals sehr unsichere Zukunft. Die Protokolle des Reichsbankhauptkassierers weisen keine Differenzen auf aber ein Beteiligter spricht von weiteren 25 Kisten aus der Reichsbankdependance Konstanz. Vorsichtig beginnen wir mit den Spitzhacken die Schwemmkiesschicht zu lockern. Das goldene Glänzen des geriffelten Randes einer Münze lässt den Atem stocken ....

 

 

 

    

 

Bergwerke und Bauliches...

Die Karte von 1736 weist ein Bergwerkssymbol auf. Die geologische Analyse ist erfolgversprechend, eine bitumenführende Schicht könnte abgebaut worden sein. Drei mögliche Mundlöcher haben wir mit den Ferngläsern erspäht und auch die geologische Beschaffenheit würde an der vermuteteten Stelle einen Abbau zulassen. Langsam arbeiten wir uns über den Steilhang zum ersten Eingang vor. Könnte der Schuttkegel der Abraum sein und sind die waagrechten Streifen am Fels etwa Schrämmspuren?

 

      

Verbringerdepots...

Ein Hinweis in einem alten Protokoll bringt einen der besten Rechercheure der Schatzsucherszene auf die Spur eines Devisendepots des Reichsbankgoldes. Gemeinsam entdecken wir die seit 66 Jahren unberührt liegenden Reste des Depots. Und als Sensation, einen der besten Moselweine seinerzeit, den Bernkastler Riesling der Verbringer von 1940!

                                                                                   

Unsere Suchen führen aber auch zu ungewöhnlichen Zeiten in unwegsame Gegenden. Beispielsweise lassen sich mit den Tiefensonden bei hohem Schnee besser die im Sommer unzugänglichen Latschengebiete des Hochgebirges durchsuchen...
     

... mehr unter “Das Reichsbankgold”.

     

Oder graben ein weiteres Rätsel aus!

Im April 2010 finden wir eine historische Strasse nach Wamberg: Die uralte Karrgeleisestrasse gibt Rätsel auf.

 

 

Vom Anfänger bis zum Profi: Die Infoseiten für den Sondengeher

Viele Tipps und Tricks für das Sondengehen, Funde von uns, Angebote und Technik finden Sie in der Rubrik “Ausrüstung” Ebenso haben wir eine nicht rechtlich geprüfte Darstellung der rechtlichen Situation von Sondengehern in Bayern eingestellt.


 
Das Special von FFF: 

Der Suchparcour für Sondengeher:

 

Wie gut beherrschen Sie ihre Sonde? Und wie leistungsfähig ist Ihre Sonde? Finden Sie es heraus auf unseren Suchparcours in Garmisch-Partenkirchen.Die zwei Parcours erlauben es die Leistungsfähigkeit der gängigen Detektoren zu testen. Finden Sie in Parcour 1 Material und Form verschiedener üblicher Fundstücke heraus. Von der Bierdose über Münzen bis zu verschiedenen Militarias warten  40 unterschiedliche metallische Objekte auf ihre Bestimmung. Diese varieren in der Größe von ein paar Quadrat- zentimeter bis einen halben Quadratmeter. Im Parcour 2, dem Tiefenparcour testen Sie die Leistungs- fähigkeit ihres Gerätes, mit den in unterschiedlichen Tiefen vergrabenen Münzen. 
Als Spezialität bieten wir Gold- Silber- und Schmuckcaches an. Diese legen wir auf Wunsch in vorbereiteten Verstecken im Parcour mit an. Das übt das Erkennen von Edelmetallen bei der Suche mit dem Detektor.

Lernen Sie auf den Suchparcours ihr Gerät intensiv kennen anhand der verschiedenen vergrabenen Objekte. Ideal auch für den kontrollierten Test von Leitwertanzeigen und den Gegencheck von Herstellerangaben. Oder schnuppern Sie einfach mal in ein faszinierendes Hobby hinein.

Der gesamte Parcour ist ca. 400 Quadratmeter in 3-4 Stunden (ohne Edelmetallsuche) durchzuarbeiten. Von aussen ist die Lage und die Beschaffenheit der Fundstücke nicht erkennbar, sodass Sie vollständig auf die Interpretation der Daten ihres Detektors angewiesen sind und durch die Fundanalyse das Suchgerät noch besser beherrschen.

...mehr unter:
 "Seminare"   Kontakt unter: juergenproske@gmx.de
 

 

Sie suchen etwas?

Aber nicht nur Werte und deren Geschichte locken, manch ein Wertgegenstand wird gerne wiedergefunden. Ob es sich um den verlorengegangenen Hausschlüssel, den bei der Gartenarbeit verschwundenen Ehering oder die beim Picknicken im hohen Gras abgelegte teure Gleitsichtbrille handelt, auch hier schwingen wir gerne die Sonde. Aber auch die Geschichte vom Opa über die vergrabenen Silberlöffel wird verfolgt oder die alte Geldkassette gesucht und vielleicht....

                 

Mit unserer umfangreichen Suchtechnik haben wir schon einige verlorene Gegenstände wiedergefunden und dem Besitzer den Haussegen wieder gerade gerückt.

... mehr unter Auftragssuche      

 

Ein nützliches Instrument für die Suche in Gebäuden ist die Wärmebildkamera. Wir verfügen über eine Fluke TI 20 mit Laservisierung. Damit lassen sich minimale Temperaturunterschiede z.B. auf Wänden nachweisen, welche auf versteckte Objekte oder direkt auf Verstecke hinweisen können.

 

 

 

Sie haben oder planen ein eigenes Projekt?


Sie haben eine interessante Geschichte oder Information? Und Sie finden Sie könnten jemand gebrauchen der Ihnen mit Erfahrung und Technik zur Seite steht? Kontaktieren Sie uns, vielleicht entsteht daraus eine wertvolle Zusammenarbeit. Benötigen wir mehrere Tage vor Ort für ein Projekt so kommen wir auch gerne zu Ihnen mit unserem Suchmobil. Das Bürstner Wohnmobil ist das Basisfahrzeug für Suche vor Ort und macht uns unabhängig von Beherbergungsbetrieben. Es ist als Arbeitsfahrzeug ausgerüstet für Suchaufträge.

 

      

Und last not least: Das aktuelle Projekt zum Mitmachen!

 

Die Relikte im Gletscher:


Der Hinweis eines Bergwachtlers brachte uns auf ein interessantes Projekt. Die letzten Gletscher Deutschlands tauen seit einigen Jahren stark ab und verschiedene Relikte erblicken nach Jahren im Gletschereis das Licht der Welt. Das hörte sich sehr interessant an, und so brachen wir an den letzten schneefreien Septembertagen auf zu den letzten Gletschern Deutschlands.

 

 

Ein Höllentrip erwartete uns im September 2015. An einem der heissesten Tage des Jahres hatten wir uns vorgenommen den Gletscher zu besteigen. Mit gefühlten 20.000 anderen Naturfreunden. Zum Glück gab es Wasser am Gletschertor.

 

Durch die Höllentalklamm und den Höllentalklettersteig und über das auf “Brettl” erreichen wir  in 2400 Meter Höhe, die ersten Ausläufer des Höllentalferners. 

 

Als einer der Reste des einstmals mächtigen Loisachgletschers, der das gesamte Oberland bedeckte, schrumpfen Schneeferner und Höllentalferner seit 1981 jährlich und geben dabei interessante Überbleibsel aus der Vergangenheit frei.               

 

 

Aus dem tauenden Eis taucht jetzt zwar kein Ötzi, aber eine Vielzahl von Relikten auf. Wir finden neben viel Müll auch Ferngläser, Wanderstöcke, Souvenirs, alte, sogar noch aufgeschossene Kletterseile, militärische Ausrüstungsteile und als Highlight eine Agfa Balgen Kamera von 1931 mit noch eingelegtem Film. „Die ist wohl einem Gipfelstürmer entglitten“ meint Jürgen. Erstaunt hat uns der gute Erhaltungszustand von organischen Teilen wie alten Bergschuhen, Lederfutteralen und sogar einem Hut. Der Frost im Eis verhindert wohl die Zerstörung durch Bakterien und die Gegenstände werden sehr gut konserviert. Eine grosse Überraschung waren  Trachtenhosenträger aus Leder in tragbarem Zustand. “Wie die wohl in den Gletscher gekommen sind“ wundert sich Andy. 2015 gab das Eis noch etwas Überraschenderes frei: Einen kompletten Schlafsack. Zum Glück ohne Inhalt.


Im Spätherbst 2016 werden wir den Gletscher wohl wieder besteigen. Wir sind schon gespannt welche Relikte das Eis bis dahin freigegeben haben wird. 

                          

 

                                             

Mit "Gut Fund" laden wir alle Hobbysondengeher ein auf den folgenden Seiten zu schmökern. Für Anregungen und neue Ideen haben wir immer ein Ohr.
 
Viel Spass bei der Suche, und...

        

...möge euch "Schlamperl Toni", Antonius, der Schutzheilige der Sondengeher, allzeit interessante und hochwertige Funde unter die Spule zaubern.

 

 

In diesem Sinne:

 

Andy und Jürgen