Wichtig

Und immer daran denken:


Zeckenmittel und die

FSME Impfung.


Durch die milden Winter der letzten Jahre sind sie wieder gnadenlos auf dem Vormarsch. Die kleinen Mistviecher die grosse Probleme verursachen können, die Zecken.


Während die FSME vorwiegend im Süden Auftritt, ist die Borreliose in ganz Deutschland verbreitet.


Deshalb nach jeder Tour den Zecken Tango vor dem Spiegel oder einem Menschen seines Vertrauens.


Eine Bekannte schob nach einem Waldspaziergang eine derartige Panik ob eines undefinierbaren Punktes auf dem Rücken, dass sie sich sogar einem Tankwart entblätterte um den Punkt prüfen zu lassen.


Weitere Massnahmen sind helle Kleidung und die Socken über die Hose zu ziehen.

Praktische Suchtipps


1: Suchorte

Um die Chance auf Funde zu erhöhen oder gar erst möglich zu machen stellt sich vor dem Beginn der Suche die Frage nach dem Wo. Ein guter Suchort findet sich nicht von alleine, er will recherchiert werden. Und eine gute Recherche kann durchaus Spaß machen und erhöht die Kenntnisse über die Lokalgeschichte.
Viele Sondler suchen auf Äckern. Doch welcher ist der richtige? Wie findet man DEN Acker?

Funderfolgversprechende Äcker sind die in der Nähe von Ortschaften und bei alten Höfen. Eine Sondlerweisheit besagt, dass es immer gut ist, wenn man einen Kirchturm in der Nachbarschaft sehen kann. Denn v. a. in der Siedlungsnähe ist damit zu rechnen, dass die Menschen etwas verloren haben. Dort wo wenige Leute vorbeikommen wird auch wenig verloren. Äcker die seit langer Zeit bewirtschaftet werden sind fundträchtiger als neuzeitliche Wirtschaftsflächen. Aus demselben Grund wie oben. Je länger Menschen über einen Acker liefen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, dass etwas verloren wurde. Am besten fragt man einen Bauern, welches wohl die ältesten, bewirtschafteten Äcker in der Gegend sind. Dort ist die Funddichte am größten.


Unterscheiden Sie zwischen Äckern und Viehweiden. Auf Grünflächen (Weidewirtschaft) ist die Ausbeute oft etwas schwächlicher als auf alten Äckern, über die im Laufe der Jahrhunderte viele Bauern/Arbeiter gehuscht sind.


Dann gibt es noch den Sonderfall der alten Fäkalienäcker, also landwirtschaftliche Nutzflächen, auf die die Inhalte von Fäkaliengruben zur Düngung ausgebracht wurden. In diese Gruben fiel neben der menschlichen Notdurft so manches, entweder durch unbewusstes Verlieren oder durch ganz bewusstes Verschwindenlassen. Wer einen Fäkalienacker auftut hat wohl mehrere Jahre dort zu tun. Ausserdem wurden die alten Fäkaliengruben und Misthäufen in der Vergangenheit als Müllplätze genutzt. Alles wertlose verschwand darin und wurde mit dem Mist auf die Felder verbracht. Kleinmünzen waren zu allen Zeiten Opfer von Währungsumstellungen und Inflation. Diese wurden dann ebenfalls auf den Mist geworfen und loandeten bei der Düngung auf dem Acker.
Das allerwichtigste, nicht nur bei der Ackersuche, ist Geduld zu haben! Ein Acker, der bis an den Horizont reicht, hat mitunter nur drei Münzlein versteckt. Diese zu finden ist eine Geduldsfrage, da leider der Verlierer seinerzeit vergaß, ein Fähnchen zur Markierung in den Boden zu stecken. ;) Es ist durchaus normal, dass selbst erfahrene Sondler mitunter Wochen komplett ohne verwertbare Funde heim kommen. Also nicht verzagen und weiter machen.
Aber auch die Landwirte selbst unterstützen den Sondengeher. Mit ihren tief reichenden Pflügen holen sie manche Münze an die Oberfläche.

Es empfiehlt sich vor der eigentlichen Suche mit dem Metalldetektor die Ackerfläche nur mit den Augen abzusuchen. Bei völlig "sauberen" Äckern, die frei sind von Scherben, Ziegelresten und Zivilisationsresten sind, lohnt eine Suche wahrscheinlich nicht!

Eine andere Gruppe von Sondlern hat sich der Suche auf und an alten Straßen verschrieben. Hier könnte im Vorfeld ein bisschen Onomastik nützen, will heißen Namenskunde. Alte Straßennamen geben oft gute Hinweise darauf, wie erfolgsversprechend eine Suche ist. Z. B. die oft erwähnten "Galgheide", "Alter Kirchweg", "Zur Wöste" (Wüstung) usw. zeigen an, dass dort reges Menschenaufkommen stattfand. Und gemäß dem oben Beschriebenen bedeuten viele Menschen, dass viel verloren wurde und im Umkehrschluss viel gefunden werden kann. Also besser nicht an der "Hier-war-noch-nie-'was-los-Straße" zum Sondeln anfangen, sondern vorher einen Blick auf Straßennamen riskieren.


Neben Äckern und alten Straßen gibt es weitere fundversprechende Orte. Alte Landkarten geben darüber Aufschluss, wo sich Furten, Zollstationen, Wallfahrtskirchen etc. befanden, wo ebenfalls viele Menschen unterwegs waren und die Fundchancen entsprechend groß sind. Fundträchtig sind auch alte Kirchwege, auf denen die Bauern aus ihren Weilern und Dörfern früher am Sonntag in die nächste Kirche gezogen sind, um ihrem göttlichen Herrn zu huldigen. Auf dem Rückweg waren die Bauern meist beseelt von dem nach der Messe stattgefundenen Wirtshausbesuch und haben hier und da ein Zwangspäuschen eingelegt und dabei das Eine oder Andere verloren. Das Bergen von Metallobjekten aus Wegen ist jedoch oft beschwerlich, da der Boden häufig stark verdichtet oder mit Steinen durchsetzt ist. Abhilfe schafft ein Pinpointer und ein geeignetes Grabwerkzeug (Pickel).


INSIDERTIPP:
Nutzen Sie einen Schlechtwettertag für einen Besuch des Heimatmuseums oder des Stadtarchivs. Dort stehen oftmals neben alten Karten auch Bücher mit Titeln wie "Römerwege in …", "Alte Flurnamen und ihre Bedeutung" usw..


Auch Ruhebänke an Wanderwegen sind fundträchtige Orte. Neben Kulturmüll, wie Ziehlaschen von Getränkedosen und Alufolie finden sich hier häufig Münzen und andere Gegenstände, die von Wanderern und Spaziergängern verloren wurden. Besonders erfolgversprechend sind versteckt gelegene "Schnackselplätze". Vom im Sturm der Triebe verlorenen Hutabzeichen über Taschenmesser und Geldstücke bis hin zum Schlüsselbund ist dort einiges zu finden.
Wie steht es mit der Suche im Wald? Die Funde auf beackerten Flächen sind meist zahlreicher als die in Wäldern. Ausgenommen von dieser Regel sind Funde aus den letzten beiden Weltkriegen und Hortfunde bewusst versteckter Wertgegenstände.
Die Suche an Fluss- und/oder Seeufern kann sich ebenfalls lohnen. Niedrige Wasserstände sind immer eine sich anbietende, gute Möglichkeit, um Funde zu bergen, an die man sonst nur als Taucher herankommen würde. Bedingt durch den Transport der Fundgegenstände mit Wasser, Sand und Geröll (in Flüssen) sind diese leider oft glattgeschliffen und/oder mit kleinen Steinen und Muscheln verkrustet (in Seen). Auch die Suche an naturbelassenen Bächen oder auch in trocken gefallenen Bachbetten kann von Erfolg gekrönt sein. Ebenso das Sondieren im Bereich von Quellen und Furten. Hier haben zu allen Zeiten Reisende und Wanderer Rast gemacht und das ein oder andere Metallobjekt verloren.


Was liegt an und in diesem See alles verborgen?

Die Suche an Badeseen oder in Freibädern kann in vielen Fällen ebenfalls sehr erfolgreich sein, v. a. dort, wo sich in den Sommermonaten viele Leute aufgehalten haben, nämlich auf den Liegewiesen und auf Sandstränden.
Zu beachten ist dabei Folgendes: Den Detektor auf minimale Leistung stellen! Die Eindringtiefe braucht auf Liegewiesen/Sandstränden nicht groß zu sein, da erfahrungsgemäß die meisten Funde im Oberflächenbereich (bis 10 cm) zu finden sind. Den Diskriminator so einstellen, dass Kronkorken und Ziehlaschen ausgeblendet oder nur noch mit einem Knackton angezeigt werden. Vorteil: Wesentlich weniger Grabungsaktivitäten! Nachteil: Je nach Diskriminatorgüte werden dabei auch wertvolle Metallobjekte ausgeblendet! Verlassen Sie sich deshalb nicht hundertprozentig auf die Leitwertanzeige eines Detektors! Gold- und Silberringe oder Münzen werden oft genauso wie Kronkorken und Aluziehlaschen angezeigt. Verwenden Sie besonders am Sandstrand einen Pinpointer, ansonsten kommt man vergleichsweise langsam voran. Ein Pinpointer verschafft einen nicht zu verachtenden Zeitvorteil, da die Funddichte in Badeanstalten meist wesentlich höher ist als an anderen Orten!

Auch im Flachwasserbereich von Badeseen geht so einiges verloren. Ringe rutschen von den Fingern, denn durch das oft kühle Wasser werden die Gliedmaßen dünner, so manche Halskette oder manches Armband zerreißt beim Herumtollen im Wasser und verschwindet am Seegrund. Auch bei dieser Suchvariante sollte der Detektor wie oben beschrieben eingestellt werden. Zum Graben verwendet man am besten ein stabiles Nudelsieb (aus Kunststoff) oder speziell dafür erhältliche Lochschaufelkellen mit langem Stil, sogenannte Scoops (auch "Sandscoops"). Natürlich müssen die Suchspulen der verwendeten Detektoren, besser noch das gesamte Gerät, wasserdicht sein.
Wer Taucher ist und über ein Unterwasser-Suchgerät verfügt wird speziell im Uferbereich von Seen sehr oft fündig. Auch werden stille Gewässer als Platz gewählt, um sich von Sachen zu entledigen, die für immer verschwinden sollen.
Wie bei anderen öffentlichen Anlagen gilt auch an Gewässern: Erst fragen - dann suchen! Die Strandsuche ist an fast allen deutschen Küsten erlaubt. Ausgenommen hiervon sind Naturschutzgebiete, Privatstrände und militärische Sperrzonen. Eine Strandsuche kann sehr ergiebig sein, auch wenn man damit rechnen muss, dass neben Münzen und Schmuck eine unglaubliche Menge von Kulturschrott zu finden ist.

Reitplätze und Reithallen sind, gerade wenn sie schon etwas älter sind, wahre Fundgruben für verloren gegangenes Kleingeld und Schmuck wie Eheringe, Ohrstecker und Anhänger. Allerdings sollte hier nur mit höherwertigen Detektoren gesucht werden, da die Untergründe dieser Anlagen oft aus Lavagrus bestehen und bei Geräten, die nicht für diese mineralischen Böden geeignet sind, z. B. beim GARRETT ACE150/250, entsprechende Störsignale erzeugen können.

Auch im besiedelten Gebiet eröffnen sich Sondelmöglichkeiten. Spielplätze sind ein heißer Tipp. Man glaubt gar nicht was Kinder und Jugendliche für Geld und andere Wertsachen mit auf den Kinderspielplatz nehmen und dort auch regelmäßig verlieren. Hier lohnt sich das Suchen immer, es sei denn der Sand wurde gerade gewechselt. Auch kann man hier kann seinen Detektor generell gut ausprobieren und dabei auch noch ein paar Funde machen. Es empfiehlt sich jedoch zum Suchen einen regnerischen Tag aussuchen, wenn auf dem Spielplatz nichts los ist. Ansonsten kann man Ärger mit Eltern bekommen oder ist von einer Traube von "grabungswilligen" Kindern umgeben.

Auch die Suche in öffentlichen Anlagen ist in vielen Fällen ohne besondere Genehmigung möglich. Im Zweifelsfall sollte man bei der zuständigen Ordnungsbehörde (Ordnungsamt oder Kreisverwaltung) nachfragen, ob diese etwas gegen eine Oberflächensuche in ihren Anlagen einzuwenden haben. Einige Flächen könnten unter Kultur- oder Denkmalschutz stehen. Zu öffentlichen Anlagen zählen Kirmesplätze, Festwiesen, Parkanlagen, etc., eben Orte, zu denen es zu Menschenaufläufen kommt. Die Fundchancen sind da, wo sich viele Menschen aufhalten, immer größer als in anderen Gebieten. Allerdings ist das Müllaufkommen auch wesentlich größer.

Ein weiteres lohnendes Suchziel sind Parkschein- oder andere Geldautomaten, die im Grünen stehen und nicht oder nur teilweise einbetoniert sind. Hier kann die Fundhäufigkeit von neuzeitlichen Münzen sehr hoch sein! Außerdem ist bei diesen Flächen mit wesentlich weniger Vermüllung als in öffentlichen Anlagen zu rechnen.
Und natürlich an allen Orten an denen Geld in die Hand genommen wurde, wie etwa an Standplätzen von Imbissbuden, Jahrmärkten, Festwiesen, Bierzelten oder dort, wo Kleider gewechselt wurden, wie etwa an Badestränden oder auf Ski- oder Wanderparkplätzen.


2: Korrektes Verhalten bei Waffen- und Munitionsfunden:


Fotodokumentation der Fundsituation erstellen! Beweisfunktion!

- Fund nicht transportieren oder bewegen, bei Explosivstoffen Sicherheitsabstand und Passanten warnen.

- Polizei wenn möglich mit Zeugen anrufen. Grundstückseigentümer informieren. Keinen Kampfmittelräumdienst oder Beseitiger. Diese sind teilweise privatisiert und plötzlich ist man  durch den Anruf der Auftraggeber einer Beseitigung und darf die Rechnung dafür bezahlen. Wenn die Polizei den Kmrd anruft kommt der Auftrag von der Polizei.

- Fundumstände erläutern. Sehr genau überlegen ob über Metalldetektion informiert wird! Z. B. Fehlende Eigentümergenehmigung....

Nach Gefahrenpotential durch den Fund suchen und darauf hinweisen wie z.B. Liegt neben Wanderweg gefährdet Spaziergänger. Im Wald spielen Kinder, Mountain Bike Strecke, Bauer wäre mit Traktor drübergefahren, Waffe könnte gangbar gemacht werden.... Dieses auch im Protokoll erwähnen, siehe unten.

- Frage stellen: "Was soll ich jetzt machen." Wir hatten schon alles von: Wir schicken sofort zwei Streifen, bis: Was Patronen? Bringt die doch vorbei. Wichtig ist dass die Polizei anordnet! Und am besten wenn noch einer das Gespräch als Zeuge mithört.

- Dann meist: Warten

- Polizei kommt.

- Personalien werden aufgenommen! Ganz normal. Manchmal Protokoll, Fundprotokoll. Wenn man selbst auf der Dienststelle abgibt Fundprotokoll verlangen. Immer auf die Gefahren durch den Fund hinweisen, wie oben beschrieben. Ist ein Vordruck den jede Dienststelle hat und in zwei Minuten ausgefüllt. Um Kopie bitten!

- Polizei entscheidet über weiteres Vorgehen! Bei grösserer Munition wird sie den Kmrd rufen, der entscheidet weiter. Als Finder kann man jetzt normalerweise gehen.



3: Der Anfang einer Suche.


Wer neu in das Hobby einsteigt, der wird sich nach Erwerb eines Detektors zunächst die Fragen nach dem "Wo?" der Suche, weniger nach dem "Was?" stellen. Schließlich will man raus ins Gelände und erste Funde machen.


Natürlich gibt es viele Sucher, welche die Chaos-Methode anwenden. Einschalten und suchen und dann mehr oder weniger kreuz und quer. Die Trefferquote bei diesem Vorgehen liegt unseren Erfahrungen nach bei nahezu Null.


Eine gute Vorbereitung erhöht die Trefferquote beträchtlich. Im Folgenden soll anhand einer einfachen Wiese eine solche Vorbereitung vorgestellt werden und Beispiele für die Lokalisierung möglichst fundreicher Orte vorgestellt werden. Diese Wiese liegt direkt vor der Haustüre von Jürgen und bietet eigentlich keine auffälligen Besonderheiten.


Schauen wir uns die Wiese an.



Die Wiese sieht auf dem ersten Blick aus wie viele Wiesen, grasbewachsen mit einem Hügel im Hintergrund.


Nach einem ersten Location-Check und einigen Fotos präsentiert sich die Wiese als ziemlich uninteressant. Weder größere Bebauung noch interessante Bodenstrukturen sind auszumachen. Ein kleines Bächlein fließt in ein Feuchtwiesenareal, wo es versickert. Ein Wanderweg geht durch das Gelände und ein Feldweg endet am Fuß des Hügels. Das alles ist nichts Spektakuläres.


Der erste Blick gilt der topographischen Karte. Im Maßstab 1:50.000, besser 1:25.000, noch besser 1:10.000. Es formt sich ein erster Überblick über das Gebiet mit seinem Profil, dem Bach und den Wegen. Auch alte Karten sind interessant. Gab es früher andere Wege oder vielleicht sogar eine Bebauung?


Mit Google Earth hat jeder die Möglichkeit einen Blick auf ein Luftbild zu werfen. Auch in den Archiven der Kommunen finden sich oftmals interessante Luftaufnahmen, auch älteren Datums des Gebietes.


Als Tüpfelchen auf dem I können noch Schummerungen des digitalen Geländemodells zu Rate gezogen werden. Bei dieser ziemlich neuen Bodenerfassungstechnik werden Bebauung und Bewuchs weggerechnet und es ergibt sich der Blick auf die nackte Bodenstruktur. Bei einem Auflösungsgrad von 1 m lassen sich interessante Bodenstrukturen wie z. B. Grundmauern oder Gräben und der Verlauf alter Straßen leicht bestimmen.


Aus der Recherche mit den Karten und Luftbildern ergibt sich in unserem Beispiel folgendes Bild:


Von 1921 bis 1989 befand sich auf der westlichen Hügelseite ein Skilift.


Die Nordwestseite des Hügels ist eine Skiabfahrt gewesen und der gesamte Hügel wurde als Rodelberg über 100 Jahre genutzt.


Von 1902 bis 1935 war am Ende des Feldweges eine Skisprungschanze, auch für internationale Veranstaltungen, in Betrieb.


Der kleine Bach heißt "Goldbach".


Ein Hohlweg führt auf der Westseite des Hügels zu einigen Bergbauernhöfen und Hütten.


Auf dem westlichen Ende der Wiese standen bis 1973 vier Flakbunker.


Eine Befragung von (alten) Menschen in der Nachbarschaft bringt weitere Erkenntnisse:


Am Ende des Zweiten Weltkrieges gab es einen Luftangriff auf den in der Nähe liegenden Bahnhof. Die Bomben verfehlten diesen großteils und landeten stattdessen überwiegend auf dem Wiesengrundstück und dem Hügel dahinter.


Auf dem Wanderweg liegt ein Gewohnheitsrecht seit 1923. Er wurde also schon vorher als Weg genutzt.


Die Tochter einer Anwohnerin hat vor zwei Jahren ihr Goldkettchen auf dem Weg verloren.


Damit ergeben sich aus der Recherche eine Vielzahl von Hotspots, die der Untersuchung wert sind.


Die Funde später bestätigten die Recherche: Reichspfennige, D-Markstücke, Skistockspitzen, Abzeichen verschiedenster Art, ein Goldring auf der Skipiste (Wahrscheinlich beim Ausziehen des Handschuhs verloren gegangen.) und natürlich jede Menge Kulturschrott.