Detektoreninfo


Während unserer Newcomer-Seminare steht immer wieder eine Frage im Focus: "Welcher Detektor begleitet optimal den Einstieg in das spannende Leben als Schatzsucher und Sondengeher?" Eine Vielzahl von Systemen und über 200 Modelle mit unterschiedlichen Leistungsschwerpunkten erschweren die Entscheidung beträchtlich. Unsere folgende "Wo-, Was,- Worauf-, Wie viel-, Checkliste" erleichtert dem Newbie die Auswahl und stellt die unterschiedlichen Systeme in Form einer ersten Übersicht mit ihren Vorzügen und Nachteilen dar.



1: Wo ist die Suche vorrangig geplant? Im Wasser oder an Land?


Die zu beantwortende Kernfrage ist: wasserdicht oder nicht? Einige Sucher wählen von vornherein einen wasserdichten Detektor, um für alle Suchgebiete und Suchbedingungen gerüstet zu sein. Versetzen wir uns in die Situation eines Tauchers, der mit dem Metalldetektor unter Wasser sucht. In den heimischen Süßwasserseen findet dann die Suche meist in Sediment- und Schlammschichten statt. Praktisch bedeutet das nach den ersten Grabungsbemühungen ein halbblindes Ertasten von Fundstücken im aufgewirbelten Schlamm. Wer dabei schon einmal auf eine 2 cm-Granate gestoßen ist, weiß um den Schrecken in solchen Situationen. Praktikable Absauggeräte werden auf dem Markt zwar angeboten, sind aber für den Hobbysucher meist nicht erschwinglich. 


Ist also eine volle Wasserdichtigkeit überhaupt notwendig?

Im Flachwasser, ausgerüstet mit lediglich Anglerhosen, kann durchaus ein Landdetektor eingesetzt werden, da die meisten Detektoren wasserdichte Spulen besitzen. Zerstört durch einen Wassereinbruch kann jedoch die Elektronikbox an der Armstütze werden. Deshalb empfiehlt es sich diese mit transparenter Frischhaltefolie aus dem Supermarkt wasserdicht einzuwickeln. Bei einem Einbruch von Süßwasser kann das Gerät oft gerettet werden, wenn man sofort die Batterien entnimmt, die Elektronikbox geöffnet und die Platine vorsichtig mit einem Fön getrocknet wird. Ein Einbruch von Salzwasser hingegen zerstört die Elektronik meist komplett. Eine Alternative stellt hier der bis drei Meter wasserdichte GARRETT AT PRO und AT GOLD dar. Auch der CTX 3030 von Minelab ist bis drei Meter wasserdicht und bietet alle Analysen eines Landdetektors (Leitwerte, Tiefe, Formenanalyse, usw.) und sogar außergewöhnliche Features, wie ein eingebautes GPS, welches die Tracks auf Google Earth übertragen kann.


2: Was wird gesucht?


Eine der wichtigsten Fragen bei der Auswahl eines Detektors ist die Frage nach dem Objekt der Begierde. Besteht die Absicht Absturzplätze von Flugzeugen zu durchsuchen, an denen die massiven Motoren bis zu 10 Metern tief im Boden stecken können, braucht man einen tiefentauglichen Detektor wie z. B. eine Ebinger- oder Förster-Tiefensonde oder den Fisher Gemini, mindestens jedoch einen GARRETT GTI 2500 mit TOS oder den Whites TM 808 oder den Fisher Gemini.


Ist man auf dem Fäkalienacker unterwegs ist meist nur der erste halbe Meter Suchtiefe interessant und hierzu wird kein Tiefendetektor benötigt, der in der Regel kleine Objekte wie Münzen nicht so gut oder überhaupt nicht orten bzw. anzeigen kann.


INFO: Tiefenortungssystem (TOS)

Tiefenortungssystem für hohe Suchtiefen. Meist Pulsinduktionssysteme und/oder ausgestattet mit sehr großen Suchspulen (bis 2 m Durchmesser). Selbstredend spielt natürlich auch die Größe des Objektes eine Rolle. Einen Panzer kann man sicher auch in über fünf Metern Tiefe detektieren, eine kleine Münze, selbst bei TOS-Geräten, nur in oberen Bodenschichten. Bei großen Spulen nimmt die Detektionsfähigkeit auf kleinere Objekte mit zunehmender Spulengröße immer mehr ab. Die TOS Modelle mit großen Doppel-Box-Spulen können dagegen z. B. eine einzelne Münze oft gar nicht mehr detektieren.





Die Frage nach dem Was beinhaltet natürlich auch die Frage nach dem Material, das bevorzugt gesucht wird. Wird beispielsweise nach Naturgold in Form von Nuggets gejagt, ist ein Golddetektor wie z. B. der GARRETT AT Gold oder der Minelab GPX 5000 und der beste Nuggets-Detektor GPZ 7000 oder überhaupt nur ein Metalldetektor mit PI (Pulsinduktion)-Technik zu empfehlen, da dieser auch in höher mineralisierten Böden nur zu sehr geringen Störsignalen neigt. Gerade kleine und kleinste Objekte werden häufig in solchen Böden mit einem PI-System wie z. B. dem LORENZ Z1 DeepMax besser und tiefer als mit VLF-Detektoren lokalisiert. Eine Unterscheidung der verschiedenen Metallarten ist aber in der Praxis bei PI-Detektoren schlechter oder sogar unmöglich.


Dort wo eine Vermüllung zu erwarten oder auch eine gute Unterscheidung der verschiedenen Metallarten erwünscht ist, erhält man mit einem normalen VLF-Metalldetektor eine viel bessere Leistung da z. B. Eisenschrott im Vergleich zu Edelmetall schon vor dem Graben sehr gut erkannt und sogar bei Bedarf ausgeblendet werden kann. Für diesen Einsatzzweck bieten sich praktisch bis auf PI-Detektoren alle guten Marken und Modelle der führenden Hersteller wie z. B. GARRETT, Minelab, XP, Whites, Fisher, Lorenz und weiteren an.


INFO: Diskriminierung


Unter Diskriminierung versteht man die Fähigkeit eines Detektors unerwünschte Metalle, wie z. B. Eisen, etwa auf der Suche nach Gold, auszublenden.




3: Worauf wird gesucht?


Die dritte der Fragen zielt auf das "Worauf?", also auf die Bodenzusammensetzung des Suchuntergrundes. Alle guten Markendetektoren verfügen über einen sogenannten Bodenausgleich (Ground Balance). Dieser kann bei höherwertigen Modellen auch manuell, meist durch Heben und Senken des Gerätes bei gleichzeitigem Drücken der Ground Balance Taste durch den Nutzer erfolgen oder nur automatisch (bei preiswerteren) durch den Detektor erfolgen. Ein Blick in die Bedienungsanleitung gibt Auskunft. Bei fehlerhaftem Bodenausgleich läuft das Gerät mit vermehrten Störsignalen unruhiger und die Suchtiefe sowie die Metallunterscheidung können darunter leiden. Bei stark mineralhaltigen Böden, z. B. auf alten Bergwerkshalden oder an einigen Meerwasser-Sandstränden, bringt der manuelle Bodenausgleich, verbunden mit der Möglichkeit Programme zu speichern, Vorteile. Damit stellt man beispielsweise ein Programm "Mineral" ein und speichert dieses im Detektor, sodass bei Bedarf darauf zurückgegriffen werden kann. Ebenfalls ist der Bewuchs des Suchgebietes zu berücksichtigen. Je größer die Spule, desto schneller lässt sich ein Gebiet absuchen. Besteht das Hauptsuchgebiet jedoch aus einem naturbelassenen, dichtstehenden Wald, wird eine Spule mit 1 m Durchmesser nur unter einigen Problemen durch das Unterholz zu bugsieren sein. Ist es jedoch freier Acker, kann ein Detektor mit einer großen Spule eingesetzt werden.


4: Wie viel Geld möchte ich ausgeben?


Der Geldbeutel beantwortet die vierte W-Frage, nämlich die Frage nach dem "Wie viel darf der Detektor kosten?" Detektoren sind schon ab 30 Euro im Handel erhältlich, die aber als typische China-Geräte völlig unbrauchbar sind. Nach oben gibt es fast keine Grenze. Professionelle Side Scan Sonare für das großflächige Absuchen eines Gewässerbodens schlagen durchaus mit 500.000 € (!) zu Buche.


Was unterscheidet eigentlich einen 1300 € Detektor von einem 300 € Detektor?


Es verhält sich ähnlich wie bei Kameras. Vergleichen wir die Fotos einer digitalen Kompaktkamera für etwa 100 € mit denen einer digitalen Spiegelreflexkamera für um die 1000 €. Das Ergebnis der Spiegelreflex gefällt ungleich besser, insbesondere wenn der Kameramann ein Profi im Umgang mit dem Gerät ist. Genauso verhält es sich mit Detektoren. Wenn z. B. der sehr gute GARRETT EuroAce 350 (ca. 370 €) aus der Einsteigerklasse mit dem noch besseren XP DEUS in Vollausstattung (ca. 1500 €) verglichen wird, erkennen wir Folgendes:


1. In diesem Beispiel geht der höherpreisige Detektor zwar nicht viel tiefer als der günstigere aber bietet doch viel mehr Ausstattung, die aber nur einem erfahrenen Benutzer hilfreich sein kann. Zusätzlich können einige Zentimeter oder sogar Dezimeter Suchtiefe über den Sucherfolg entscheiden.


2. Der höherpreisige Detektor macht die Bestimmung eines Metallobjektes und damit die Entscheidung ein Metallobjekt auszugraben aufgrund umfangreicherer Informationen akustischer und visueller Art leichter. Leitwert bzw. Metallart, Tiefe, Lage und manchmal sogar die Form des Fundstückes können von sehr erfahrenen Benutzern erkannt werden. Da die Grabarbeit die Haupttätigkeit bei der Suche ist, erspart die genauere Bestimmung eines Fundstückes viel Arbeit, Zeit und Mühen, die möglicherweise doch nur Schrott an die Oberfläche bringen würde.


3. Der höherpreisige Detektor bietet häufig zusätzliche Features wie frei programmierbare Suchprogramme, eine differenzierte Leitwertanzeige, genaues Pinpointen, eine Formanalyse, Bodenabgleich, kabellose Kopfhörer und abnehmbares Bedienteil, usw..


4. Um die Leistung des DEUS voll auszureizen muss sich der Sondler sehr intensiv mit Gerät und Handbuch auseinandersetzen und wird immer wieder neue Funktionen entdecken. Zu Beginn einer Sucherkarriere kann die Vielfalt der Funktionen sogar zu einer kräftigen Frustrationsphase führen. Demgegenüber glänzt der EuroACE mit schnellen Erfolgen, die in der Regel für ein tolles Such- und Funderlebnis vollkommen ausreichen.


Ob es den Aufpreis von vielen hunderten Euros auf ein Detektormodell der Top-Klasse rechtfertigt muss jeder Käufer für sich selbst entscheiden. Auf jeden Fall sollten im Vorfeld der Kaufentscheidung verschiedene Detektoren getestet werden. Viele Händler halten jedoch meistens nur eine beschränkte Anzahl von Marken und Modellen vor. Es bietet sich alternativ an, in verschiedenen Internetforen eine Anfrage für eine Suchbegleitung in der Region zu posten und sich als "Grabzwerg" anzubieten. Bei dieser Gelegenheit können die verschiedenen Detektoren von Schatzsucherkollegen sicherlich auch im Feldeinsatz getestet werden.


In unseren Schulungen empfehlen wir dem Neuling zuerst den Kauf eines einfachen Detektors, um frustfrei die Grundfunktionen eines Metallsuchgerätes beherrschen zu lernen. Dieser kann nach einiger Zeit beim Kauf eines besseren Gerätes in Zahlung gegeben, als Zweitgerät (z. B. mit einer anderen Spulenkonfiguration) eingesetzt oder in einem Forum bzw. bei eBay sehr gut mit wenig Verlust veräußert werden. 

Außerdem schlägt nicht bei jedem Neuling das Sucherfieber voll an, ca. 30% der Einsteiger geben das Hobby aus verschiedenen Gründen im ersten Jahr wieder auf und sind dann froh nicht zu viel Geld investiert zu haben.


Testberichte und Meinungen zu den einzelnen Modellen bietet vor allem www.youtube.com mit seinen vielen Testvideos und auch die vielen neuen facebook-Gruppen in Sachen Metalldetektor und/oder Archäologie, sowie viele Foren an, wie z. B.:


www.youtube.com


www.schatzsucher.de


www.detektorforum.de


www.metalldetektorforum.de


www.bodenfundforum.de .


Für den interessierten Hobby-Sucher soll hier die Preisspanne von Detektoren zwischen 30 bis 3000 € beleuchtet werden. Dabei beschränken wir uns auf die gängigen Suchsysteme wie VLF bzw. Pulsinduktion und Magnetometer. In jeder Preisklasse werden einige Detektoren empfohlen, gedacht als Orientierung für einen Käufer.


Klasse 1: 30 - 150 €: Billigdetektoren


Meist stammen Billigdetektoren aus chinesischer Produktion. Diese häufig schlechter verarbeiteten und leistungsschwachen Geräte sind leider in der Regel nicht zu empfehlen. Auch nur für die Spaßsuche, für den seltenen Einsatz z. B. im Urlaub oder für Kinder als Fun-Gerät sollte man eher zu einem guten Markendetektor ab Euro ca. 170 € greifen. Die China-Modelle bieten nur eine geringe Tiefenleistung und sind oftmals nicht mit guten Pinpoint- und Diskriminierungsfunktion ausgestattet. Hier findet man Produzenten wie Seben, den 6028 von MD oder den Hersteller Klarstein.


Als Verdeutlichung der Qualitätsunterschiede bietet sich ein Vergleich zwischen einem Mono Küchenradio und einer High Fidelity Surround Sound Anlage an. Musik machen beide aber ob ein Hörer mit dem Hörerlebnis, respektive bei Detektoren dem Suchergebnis zufrieden ist, entscheidet jeder selbst.


Bezugsquellen der billigen China-Detektoren sind z. B. Conrad Electronics oder diverse Anbieter bei eBay. Wer hier unter dem Stichwort "Metalldetektor" fahndet wird auf noch weitere No-name-Produkte stoßen.


Klasse 2: 170 - 400 €: Einsteigergeräte


Ab ca. 170 € beginnen bereits die Markendetektoren mit dem ACE 150 oder dem Tecnetics EuroTek sowie dem Nachfolger des EuroTek dem Fisher F11. Legt man nochmal ein paar Euro darauf erhält man z.B. den GARRETT ACE 250 oder den Fisher F22 oder weitere gute Einsteigerdetektoren, die dann noch mehr Informationen per Ton und Display über das Fundobjekt bieten. Am oberen Ende dieser Klasse steht der Minelab X-Terra 305 und mit dem EuroACE von GARRETT, einer der besten Einsteigerdetektoren (Wenn man davon noch reden kann!) überhaupt. Minelab bietet seit kurzem mit der GO-Find Serie die „Next Generation“ an mit Anbindung an das Smartphone zur Ortsbestimmung und ab Modell „go find 40“ verschiedene App Funktionen die beispielsweise Münzen identifizieren, den Suchort auf Google Maps anzeigen oder den Detektor fernsteuern.


Der EuroACE hingegen zeigt seinen Vorteil gegenüber allen anderen Einsteigerdetektoren durch seine große 21,5x28 cm Spule in Doppel-D-Technik, die mit einem schmalen Streifen statt vollflächig, wie bei konzentrischen Spulen, in die Erde zielt und somit neben der perfekten Tiefenleistung eine viel bessere Trennung der Metallarten und Anzeige bietet. In Sachen Tiefenleistung kann der EuroACE somit auch mit weit teureren Detektoren leicht mithalten.




INSIDERTIPP: Kauftipp Klasse 2


Unsere Empfehlung in diesem Preisbereich ist der EuroACE von GARRETT, der neue Fisher F22 als Nachfolger des Teknetics EuroTek Pro und der bewährte und weltweit meistverkaufte GARRETT ACE 250.


Wer jedoch seine Fundaktivitäten und die Dokumentation dazu über eine App mit dem Smartphone koppeln möchte möchte und beim Sondengehen z.B. gerne Musik hört ist mit dem neuen „Go-Find 60“ der Fa. Minelab sehr gut beraten.





Klasse 3: 400 - 800 €: Mittelklasse


In der Preisklasse von 400 bis 800 € wird das Feld schon dichter. Hier bieten alle guten Markenhersteller verschiedene Modelle an: GARRETT den AT PRO oder AT GOLD. Minelab seine 3-teilige X-Terra Serie. Whites den MXT PRO und analog zu bedienende Modelle von Golden Mask oder bei XP den G-Maxx 2, GoldMaxx oder den Adventis. Auch taugliche UW-Detektoren (Unterwasser) wie der Seahunter von GARRETT oder der Whites Surf Dual Field tauchen hier auf.


INSIDERTIPP: Kauftipp Klasse 3


Alle Detektoren in dieser Preisklasse erfordern Übung und dadurch resultierende Erfahrung, um auch das letzte an Leistung und Erfolg heraus zu holen. Wer nur im Urlaub sondeln möchte ist mit der unkomplizierten Einsteiger-Klasse besser bedient.


Hier entscheidet der persönliche Geschmack. Unser Favorit in dieser Preisklasse ist der Makro Detektor Racer 2 oder der Fisher F 19.



Klasse 4: 800 - 1700 €: Oberklasse


Bis 1700 € hat der Käufer die Qual der Wahl. Viele, teils auf bestimmte Anwendungen wie Gold oder Münzsuche spezialisierte Detektoren werden angeboten. Der schon ältere GARRETT GTI 2500 bietet als einziger seiner Klasse die Möglichkeit einer Nachrüstung einer TOS-Tiefenortungsspule (ca. 300 €). Damit kann der Detektor mit ein paar Handgriffen zu einer leistungsstarken Tiefensonde umgerüstet werden. Ebenfalls empfehlenswert sind der Safari und E-Trac von Minelab, der Tecnetics G2 oder T2, der Fisher Goldbug oder F75, Whites V3i und natürlich der XP DEUS.


INSIDERTIPP: Kauftipp Klasse 4


Alle Detektoren in dieser Preisklasse erfordern längere Übung, um optimale Ergebnisse zu erhalten. Unsere Kaufempfehlung in dieser Preisklasse ist unter anderem der DEUS von XP, dessen innovatives kabelloses Betriebskonzept sowie die Suchergonomie zukunftsweisend sind. Und ab ca. 850 € warten die abgespeckten Versionen des DEUS (wählbar entweder ohne Kopfhörer oder ohne Fernbedienung) auf den Käufer. Die Zusatzfunktion einer TOS macht den GARRETT GTI 2500, obwohl er schon in die Jahre gekommen ist, interessant. Aber auch viele andere gute Markendetektoren punkten entweder durch etwas mehr Tiefenleistung, bessere Metallunterscheidung, schnellere Reaktionsgeschwindigkeit, bessere Bedienung und Ablesbarkeit oder weiteren Eigenschaften, die man sich von einem Metalldetektor erwartet … alles Geschmackssache!



Hier hilft ein beratendes Gespräch mit dem Fachhändler, um "seinen" Detektor zu finden.



Klasse 5: Spitzenklasse


Im High End Bereich zwischen 1700 und 3000 € tummeln sich die ersten semiprofessionellen Geräte wie der CTX 3030 oder die GPX Serie von Minelab. Der CTX 3030 von Minelab ist sogar für die Suche unter Wasser geeignet und erlaubt die Fundorterfassung via integriertem GPS. Garrett bietet aus dem militärischem Bereich abgeleitete Hobby Detektoren wie den Garrett ATX Pulsinduktion oder den Garrett AML. Minelab den SDC 2300.


INSIDERTIPP: Kauftipp Klasse 4


Wie schon in Klasse 4 erfordern alle Detektoren in dieser Preisklasse längere Übung, um optimale Ergebnisse zu erhalten. Unsere Kaufempfehlung in dieser Preisklasse ist der CTX 3030, der aber einen tiefen Griff in den Geldbeutel erfordert. Als Goldsucher sollte man unbedingt einen Minelab aus er GTX Serie anpeilen. Minelab entwickelt seine Detektoren für den australischen Markt und dort steht die Goldsuche an erster Stelle.



Aber wie schon oben angesprochen, auch viele andere gute Markendetektoren punkten entweder durch etwas mehr Tiefenleistung, bessere Metallunterscheidung, schnellere Reaktionsgeschwindigkeit, bessere Bedienung und Ablesbarkeit oder weiteren Eigenschaften, die man sich von einem Metalldetektor erwartet … alles Geschmackssache!



Nun verlassen wir den Preisbereich der Hersteller von Hobbydetektoren und betreten die Preisklasse der professionellen Sucher. Hersteller wie Ebinger, Förster, Vallon und Emfad produzieren ihre Geräte für ambitionierte Sucher und die Profis. Kampfmittelräumung, Bodenstrukturanalysen, Hohlraumortung und Kabelsuche werden mit Hilfe von Pulsinduktionssystemen, Laserscannern, Magnetometern und Bodenradaren durchgeführt. Wärmebildkameras spüren Hohlräumen nach. Diese Systeme bewegen sich in der Anschaffung oft im fünfstelligen Bereich aufwärts und sprengen den Geldbeutel des Hobby-Sondengehers, deshalb wird hier nicht näher darauf eingegangen.



In den USA, evt. im Urlaub, kann man preiswert neue Markendetektoren erwerben, z. B. in Florida bei http://www.kellycodetectors.com/ , wobei nicht zu vergessen ist, dass noch ca. 25% Aufschlag in Form von Mehrwertsteuer und Zoll fällig werden. Vorausschauende Einkäufer lassen sich in den Staaten eine Rechnung ausstellen, besonders bei reduzierten Sonderangeboten, um damit Zollgebühren zu sparen, die sich sonst an den UVPs der Hersteller orientieren. Achten Sie beim Kauf auf europäische Steckernormen und 230 Volt-Ladegeräte. Garantieleistungen stellen in der Regel kein Problem dar, nur müssen die Versandkosten in die Staaten selbst getragen werden.

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